Archiv für den Monat: November 2011

Ubuntu 11.10: »restricted-extras« installieren

Nach einer Offline-Installation von Ubuntu fehlen diverse Dinge, die das Arbeiten mit Ubuntu erleichtern. So werden z. B. auch keine Drittanbieter-Software (Codecs, Flash-Player, Java, …) installiert. Um das „in einem Rutsch“ nach zu holen, empfiehlt sich, die sogenannten „restricted-extras“ nachzuistallieren. Was genau das ist und wie das gemacht wird, erfahren Sie im Video.

Ubuntu ohne Flash, Java & Co

Nach einer Installation von Ubuntu muss das ein oder andere Programm nachinstalliert werden. Bei einer Installation von Ubuntu ohne aktiver Internetverbindung, wird Sie Ubuntu relativ schnell darauf hinweisen, dass Sprachpakete fehlen und nach Updates gesucht werden muss. Desweiteren können keine Flash-Anwendungen abgespielt werden, diverse Codecs fehlen (z. B. der MP3-Codec), usw. . Auch ein Punkt, warum es sich lohnt, während der Ubuntu-Installation eine aktive Internetverbindung zu haben. Sollte das nicht möglich sein, gibt es natürlich immer noch eine Alternative, wie Sie alle wichtigen Dinge wie bspw. Java, das Flash-Plugin, Codecs, Schriftarten etc. nachzuinstallieren.

Alles in einem: »restricted-extras«

 Durch das Installieren der sogenannten »restricted-extras« können Sie all die oben aufgezählten Punkte ganz einfach nachinstallieren. Unter früheren Ubuntu-Versionen gab es noch eine andere Art, dieses Paket zu installieren: Die Synaptik-Paketverwaltung hat seit einigen Versionen ihren Platz in Ubuntu verloren. Nun wird, wie vieles, das „Komplettpaket“ ganz einfach über den Terminal (Konsole) installiert. Wie dies genau funktioniert, erfahren Sie im folgenden Video.

»restricted-extras« installieren

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Ubuntu 11.10 neben Windows installieren (wubi.exe)

Sie wollten Ubuntu schon immer als Zweitsystem auf Ihrem Rechner installieren? Kein Problem! Im folgenden Beitrag zeige ich Ihnen, wie Sie ganz einfach Ubuntu auf einer Partition installieren und nutzen können. Zusätzlich können Sie in Ubuntu auf Ihre C:\-Festplatte zugreifen, um von dort z. B. Daten zu kopieren. Nachteil: Von Windows auf die Ubuntu-Daten zuzugreifen funktioniert nicht.

Wubi machts möglich

Wubi (Windows-based Ubuntu Installer) befindet sich in Form einer Anwendung seit einiger Zeit auf jeder Ubuntu CD. Mit dieser Datei (wubi.exe) haben Sie die Möglichkeit, Ubuntu einen Bereich (meist eine Partition oder externe Festplatte) als Speicherplatz zuzuweisen, auf dem es sich installieren darf. Letztendlich haben Sie dann die Möglichkeit, von dieser Ubuntu-Installation aus zu starten (booten). Sollten Sie also Ubuntu nutzen wollen, aber Windows gleichzeitig weiterhin auf Ihrer Festplatte haben wollen, haben Sie mit Wubi eine wunderbare Lösung gefunden, dies zu realisieren.

Einfache Installation und Deinstallation

Ein weiterer Vorteil, der Wubi mit sich bringt, ist das einfache Installieren. Sie legen fest, wie viel Speicherplatz Ubuntu auf der bspw. Partition einnehmen darf, legen einen Benutzeraccount fest und klicken auf ‚Installieren‘. Nach einem Neustart startet der Installationsprozess von Ubuntu – genauso wie bei einer Installation von einer Live-CD. Sollten Sie zudem mit dem Internet verbunden sein, installiert Ubuntu automatisch die aktuellsten Pakete von den Spiegelservern mit. Sollte Ubuntu aus irgendeinem Grund wieder von Ihrem System verschwinden, so können Sie das mit wenigen Mausklicks erledigen. Wie das funktioniert, erfahren Sie im folgenden zweiten Video. Das erste Video zeigt, wie Sie vorgehen müssen, um Ubuntu auf einem Speichermedium Ihrer Wahl (externe Festplatte, Partition, …) zu installieren.

So installieren Sie Ubuntu via Wubi

So deinstallieren Sie Ubuntu via Wubi

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Linux-Distributionen (*.iso) auf USB-Stick brennen/kopieren

Heute zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Reihe von verschiedenen Linux-Distributuionen auf einen USB-Stick kopieren können, um dann die entsprechende Linux-Distribution auf einem anderen Rechner vom USB-Stick aus zu installieren oder zu starten (Live-CD).

Ein Berg von CD’s und DVD’s

Linux-Fans kennen das: Kaum kommt eine neue oder abgewandelte Version einer Linux-Distribution heraus, muss diese sofort ausprobiert werden. CD/DVD ins Laufwerk, ISO auswählen und brennen. Auf Dauer kommt da ein ganz schöner Berg an Datenträgern mit allen möglichen Distributionen zusammen. Unter Linux läuft heutzutage vieles. Selbst Rettungssysteme für bspw. Festplatten werden unter Linux betrieben. Es gibt Ausnahmen – klar, aber Linux hat sich in diesem Bereich als Standard etabliert. Ein klassisches Beispiel für das „Verschwenden von Datenträgern“ (um auf unser Beispiel am Anfang zurückzukehren) sind Linux-Systeme, die nur wenige MegaByte groß sind. gParted, ein hervorragendes Partitionssystem hat eine Dateigröße um die 100 MegaByte. Da das System auf einen Datenträger gebrannt werden muss, um von diesem Booten zu können, wird häufig zur CD gegriffen. Um einen Satz vom Anfang des Absatzes zu zitieren: „Ein klassisches Beispiel für das ‚Verschwenden von Datenträgern'“.

USB spart Datenträger!

USB-Sticks bieten heute eine weitaus kostengünstigere Lösung (vor allem bei den Datenträgern 😉 ). gParted auf den USB-Stick kopieren, umstecken, vom USB-Stick aus booten und fertig. Anstatt 600 MegaByte zu verschwenden haben wir durch den USB-Stick nur das verbraucht, was wirklich notwendig ist und selbst dieser Platz kann nach dem Einsatz der Distribution wieder genutzt werden. Digitales Recycling. ISO’s auf einen USB-Stick zu bekommen erscheint recht einfach. Kopiervorgang starten und fertig. Umso größer ist die Verwunderung, wenn dann am Problem-Computer der Stick nicht funktioniert.

So kopiert man ISO’s richtig

Im folgenden zeige ich Ihnen, wie Sie verschiedene Linux-Distributionen auf einen USB-Stick kopieren können. Beachten Sie allerdings hierbei, dass der Speicherplatz des USB-Sticks mindestens zwei GigaByte beträgt!

Universal USB Installer: http://www.pendrivelinux.com/universal-usb-installer-easy-as-1-2-3/

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