142011Mai

Search Index in Windows ausschalten spart Ressourcen

Seit Windows Vista gibt es eine neue Methode, Dateien und Programme schneller suchen zu können. Microsoft hat hierfür im Startmenü ein Feld eingerichtet, indem Begriffe eingegeben werden können, nach denen gesucht werden soll. Dieses neue Feature ist im Prinzip nur ein neuer Dienst und Dienste verbrauchen, genauso wie Programme, Ressourcen. In diesem Fall ist es Speicherplatz im Arbeitsspeicher (RAM). Umso mehr Dateien sich auf der/den Festplatte(n) befinden, desto mehr Speicherplatz benötigt dieser Dienst im Arbeitsspeicher. Windows greift, wenn Sie über die Suche im Startmenü bspw. ein Programm suchen möchten, auf eine vorgefertigte Liste (Index) zu, in der sämtliche Dateien aufgelistet sind. Bereits während der Eingabe im Suchfeld arbeitet der Dienst den Index ab und zeigt übereinstimmende Dateien bzw. Programme an. Sollte sich das gesuchte Programm nicht auf dem Index befinden, greift der Dienst auf die klassische Suche, wie wir sie bereits seit einigen Windows-Versionen kennen, zurück.

Dieser Dienst braucht nach einer Zeit massig an Ressourcen, die eventuell wo anders besser genutzt oder sogar gebraucht werden. Sie können diesen Dienst ausschalten, allerdings funktioniert dann die Suche im Startmenü nicht mehr. Sie können dann nur noch über die Windows-Standard-Suche (Hotkey: F3) Dateien oder Programme suchen. Genauso, wie Sie den Dienst ausschalten, können Sie ihn auch wieder aktivieren. Einige zusätzliche Informationen und wie genau der Dienst funktioniert erfahren Sie im Video.

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